Osteopathische Verfahren

Osteopathie wird mit den Händen ohne Zuhilfenahme technischer Gerätschaften durchgeführt und gehört damit definitionsgemäß zum Feld der Manuellen Medizin. Aufgrund des zunehmenden Interesses der Ärzteschaft an Osteopathie und insbesondere der stark steigenden Nachfrage der Bevölkerung nach osteopathischer Therapie wurde vom Vorstand der Bundesärztekammer am 28.08.2009 ein Positionspapier zur „Wissenschaftlichen Bewertung osteopathischer Verfahren“ verabschiedet.


Patienten begeben sich in osteopathische Therapie zumeist aufgrund von Beschwerden des muskuloskelettalen Systems, es besteht eine große Schnittmenge zum orthopädischen Fachgebiet.

 

Osteopathie versteht sich als ganzheitliche Therapiemethode, in der der Patient als PErsönlichkeit in seiner Gesamtsituation erfasst wird. Das Diagnose- und Therapiesystem der Osteopathie dreht sich um die Erfassung und Beschreibung von Bewegungsrestriktionen, die ausgesprochen subtil ausfallen können. Diagnose und Therapie sind somit zeitintensiv.

 

Osteopathische Medizin mit ihrem speziellen diagnostischen und therapeutischen Zugang, der sich auch, trotz vieler Gemeinsakeiten , deutlich von den Inhalten der Manualmedizin unterscheidet, verlangt einen schulmedizinisch umfassend ausgebildeten Facharzt.